Wie fängt man an – und wo?

Eine Grundschule, die noch ganz am Anfang steht und über kaum nennenswerte Medienerfahrung verfügt, braucht Unterstützung, um die ersten Schritte zu tun. Denn die Richtung, in die es gehen soll, ist noch nicht definiert.

Gestartet waren wir mit zwei Computern im Lehrerzimmer. Einer davon hatte Internetanschluss und konnte ab und zu von Schülern benutzt werden.

Computer_Anfänge

Damit lässt sich nicht wirklich gute Medienarbeit leisten. Deshalb beschlossen wir, im Schuljahr 14/15 unsere Medienbildung mehr in den Blick zu nehmen. Während dieser ersten Phase ergab sich die Möglichkeit Referenzschule zu werden. Mutig bewarben wir uns: schließlich sollten Schulen auf ihrem Weg zur Medienbildung begleitet werden. Wie lange und steinig dieser Weg manchmal sein kann, war uns – und dem Landesmedienzentrum – damals noch nicht klar.

Ein günstiger Moment kam, als die ehemalige Hausmeisterwohnung frei wurde und dadurch Räume für die Grundschule erweitert werden konnten. Es musste kräftig renoviert werden, aber so entstand langsam unsere Computerwerkstatt.

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Über diesen spannenden ersten Beginn berichtete die Grundschule Wolfartsweier beim Kongress Medienbildung in der Schule in Stuttgart am 13.11.2015. Eine Zusammenfassung des Praxisforums können Sie hier nachlesen: Medienkongress November 2015

Seit Februar 2016 ist es nun endlich so weit: unsere Computerwerkstatt ist eingerichtet und hat eine strukturierte Verkabelung. Das Interaktive Whiteboard ist montiert und einsatzbereit, die 10 Computer in die Musterlösung eingebunden und ein Drucker vorhanden.

Copmuterraum_fertig

Parallel dazu entwickelten wir ein Konzept für die Klassenzimmer und sind dort mittlerweile mit mobilen Geräten ausgestattet. Die Verkabelung dieser Geräte dauert noch an, so dass wir leider nicht immer stabile Prozesse vorfinden.

Über die technische Ausstattung an unserer Schule geben wir gerne per Mail detailliert Auskunft.